Die Landschaft als Kunst wahrnehmen

Das Jahr 2021 soll kulturell wieder einen Aufwind bringen. Bereits voll angelaufen sind die Vorbereitungen für die „Steiermarkschau“, die Ausstellung des Landes.

Mit einem Budget von rund neun Millionen Euro wird die „Steiermarkschau“ das größte Kulturevent der Steiermark im Jahr 2021. Das Museum für Geschichte, das Volkskundemuseum und das Kunsthaus beleuchten darin Vergangenheit, Gegenwart und Zukünfte des Landes. Beeindruckend wird zudem ein mobiler Kunstpavillion sein, der durch die Lande zieht.

Umgeben von Landschaften
Im Designstudio von Alexander Kada laufen die Fäden für den Kunstpavillion zusammen, den es auch schon als Modell gibt. 40 mal 20 Meter sind die Außenmaße. Die ersten Eindrücke, die man bereits bekomme, seien vielversprechend, so der Designer. Das Kernstück der mobilen Ausstellungshalle ist eine drei Meter hohe und 50 Meter lange Projektionswand, auf die hintereinander 24 unterschiedliche Filme von steirischen Kunstschaffenden zum Thema „Landschaft“ projiziert werden können. Es sei ein Bild, das den Betrachter komplett umgebe, sagt Kuratorin Astrid Kury. „Man steht also in der Landschaft, in ähnlichen Landschaften aus der Steiermark, die einen auch draußen umgeben. Der Unterschied ist der Blick der Kunst auf die Landschaft“, sagt Kury. Damit soll Bekanntes aus der Steiermark in der Interpretation der zeitgenössischen Kunst für ein breites Publikum aufbereitet werden.

Erster Halt des steirischen Kunstpavillions in Wien
Die Ausstellung, so Designer Alexander Kada, solle eine Ausstellung werden, die interessant für alle Menschen sei und möglichst eine Art Staunen hervorrufe.

Der erste Standort des mobilen Kunstpavilions wird im Herzen Wiens, am Wiener Heldenplatz sein. (Bevor es in Wien losgeht, soll der riesige Pavillion probeweise im Februar in Graz aufgebaut werden um alles genau einzustellen.) Dann wird die Ausstellungshalle nach Hartberg, Schladming, Spielberg und Bad Radkersburg verfrachtet. Durch eine möglichst kurze Aufbau- und Abbauzeit könne man an so vielen Standorten wie möglich. Und mittels elektronischem Zutrittssystem soll auch die erlaubte Zuschauerzahl im Pavillion coronasicher gesteuert werden.

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